Hollywood und Venice Beach

Laaange ausschlafen und dann ab in die Stadt. Da sind wir dann auch erst um zwölf losgefahren. Mal wieder eine kleine Geschichte: Parkuhren sind hier ein bisschen anders. Man guckt am Straßenrand, wenn man denn einen Stellplatz gefunden hat, auf den Bordstein und merkt sich die Nummer. Dann läuft man zum Automaten, tippt die Nummer ein, und tadaaaa, man sieht: noch 1:17h Guthaben drauf. Nix bezahlt und trotzdem darf man stehenbleiben. Man muss nicht mal zum Auto zurück und den Zettel reinlegen!

Nach einem kurzen Besuch im örtlichen harten rockigen Kaffee und einem Rundgang im Kodak Theatre sind wir ziemlich schnell weiter nach Santa Monica und Venice Beach gefahren. Die Strandbuden mit ihren T-Shirts hatten fast alle nur den gleichen Plunder, und die Hälfte hatte ihre Regale mit Handtüchern abgedeckt. Warum ist die Tür dann noch weit auf, wenn man keine Kundschaft haben will, die die Klamottenberge durchwühlt?? Hmmm…

Kurz darauf sahen wir die Sonne, wie sie hinter vier wunderschönen Baywatch-Bretterbuden für Lifeguards unterzugehen drohte. Mit einer unglaublichen Sause brausten wir zum Strand – doch die Sonne war schneller. Die hat geschummelt und sich hinter Wolken verzogen. Und die bösen Wolken haben auch noch geholfen. Gemein! So wurde nix aus dem Traumbild am Venice Beach. Schade Schokolade. Dafür hat Nic dann eine Sandburg gebaut.

Spät am Abend sind wir noch einmal bei meiner alten Bleibe vorbeigefahren (ich wusste nach drei Monaten noch fast ganz genau wo ich lang fahren muss, war nur eine Ausfahrt zu weit auf dem Freeway… ) und haben uns in der Nachbarschaft ein paar weihnachtsbeleuchtete Häuser angesehen. Ganz schön abgedreht, so mancher Ami. Alles blinkt und leuchtet 😀

Später am Abend haben wir nur noch kurz bei Matthias Gastfamilie angehalten und ein Geschenk für eine Freundin von Ihm abgegeben (was ich in LA besorgt habe, so einen tollen Plastikoscar). Terry (Gastmutti) hat sich riesig über ein paar Kinderriegel gefreut, die ich noch im Nachttisch bei mir gefunden habe (und die nicht mehr mit zurück dürfen). Alle noch mal gedrückt und dann ab nach Hause!

Viele Grüße
Daniel und Hanna

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